JavaScript is required

Erde, ist nicht gleich Erde – Zu Besuch bei der Stender GmbH

Manche Wünsche begleiten einen über Jahrzehnte. Und manchmal braucht es einfach den richtigen Moment, damit sie in Erfüllung gehen. Als ich erfuhr, dass wir im Vorfeld der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Gartenbau Wesel am 22.1.2026 die Stender GmbH in Schermbeck besichtigen durften, wurde mir schnell klar: Damit kann ich jemandem eine ganz besondere Freude machen. Unserem Roland nämlich.

 

Der hegt bereits seit gut 30 Jahren schon den Wunsch, einmal hinter die Abläufe einer „Erdefirma“ zu schauen. Nun war es endlich so weit. Und ich kann vorwegnehmen: Es hat sich gelohnt.

 

Gemeinsam mit Rebekka und vielen Kolleginnen und Kollegen durften wir bei Stender hautnah miterleben, wie viel Know-how und Erfahrung hinter einem Unternehmen steckt, das im Gartenbau für viele von uns eine feste Größe ist. Seit mehr als 40 Jahren dreht sich bei Stender alles um ein Thema, das uns täglich begleitet: Erde. Genauer gesagt: Blumenerde und Substrate. 

 

Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Erde wird regelrecht neu gedacht, gemischt und für jede Kultur passgenau entwickelt. Ein Produkt, das vielleicht nicht auf den ersten Blick Herzklopfen auslöst, auf den zweiten aber umso mehr. Denn dieses „braune Gold“ bringt Jahr für Jahr Millionen von Pflanzen zum Blühen, zum Wachsen und Gedeihen.

 

Wirklich faszinierend ist der hochkomplexe Entstehungsprozess, bei dem zahlreiche Komponenten exakt aufeinander abgestimmt werden: Kokosfasern, Blähton, Kompost, Tonminerale, Perlite, Rindenhumus, Dünger und vieles mehr finden hier zusammen – je nach Einsatzgebiet und Anspruch – in einer eigenen Rezeptur. Besonders beeindruckend: der Holzfaser-Refiner beziehungsweise Extruder, der eindrucksvoll zeigt, wie viel Technik, Erfahrung und Know-how in einem guten Substrat steckt.

 

Auch organisatorisch läuft bei Stender alles auf den Punkt wieder – präzise getaktet, effizient und reibungslos. Eine Anlieferung verlässt den Betrieb in maximal 20 Minuten. Pro Tag entstehen hier rund 3.500 Kubikmeter Substrat. Und wenn man sieht, wie schnell es geht: Eine Palette „Sackerde” ist in gerade einmal zwei Minuten fertig. Wahnsinn. Hochgerechnet sind das rund 30 Paletten pro Stunde. Zahlen, die man erst einmal wirken lassen muss.

 

Für Roland war es sichtbar ein besonderer Moment. Schaut euch nur dieses strahlende Gesicht an. Für uns alle war es ein spannender, lehrreicher und rundum gelungener Blick hinter die Kulissen, der einmal mehr gezeigt hat, wie viel Leidenschaft, Präzision und Verantwortung im Gartenbau stecken. 

 

Danke an Vertriebsleiter Tobias Jäger für die offenen Einblicke und die Zeit, die er sich für uns genommen hat.

 

Mit diesen Eindrücken im Gepäck ging es für mich als einer der Kassenprüfer dann weiter zur Jahreshauptversammlung im Landgasthof Triptrap und einem regen, guten Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. War auch sehr schön 😊.

 

Liebe Grüße


Euer Torsten Stückert