Frühlingserwachen: Zu Ostern kommt endlich wieder Farbe ins Spiel

So langsam, aber sicher, zieht sich der Winter zurück – und das ist inzwischen ja wirklich nicht mehr zu übersehen. Die Sonne zeigt wieder mehr Kraft, die Luft wird milder, an den Bäumen tun sich die ersten Knospen auf und auch die Frühlingsblüher lassen sich nicht länger bitten.
Wie auf den tagesaktuellen Fotos zu sehen ist, waren wir natürlich nicht untätig und haben auf den uns anvertrauten Gräbern begonnen, den Winter Stück für Stück zu vertreiben. Da wurde gesäubert, geschnitten, gezupft, altes Laub entfernt, hier und da schon vorbereitet und natürlich auch die ersten frischen Farbtupfer gesetzt. Mit Hornveilchen, Blaukissen, Steinbrechgewächsen & Co. machen den Anfang und mit Ihnen zieht jetzt schon mal wieder ein wenig Leben, Leichtigkeit und Frühlingsgefühl ein.
Rund um Ostern besuchen viele Angehörige die Gräber ihrer Lieben. Sie kommen, um innezuhalten, zu gedenken, vielleicht auch ein paar Gedanken loszuwerden, die im Alltag oft zu kurz kommen. Und dann ist es eben nicht einfach nur „schön“, wenn ein Grab ordentlich und liebevoll hergerichtet ist. Es ist vielmehr ein stilles Zeichen von Verbundenheit. Ein Zeichen dafür, dass jemand nicht vergessen ist.
Nicht immer ist es möglich, sich selbst regelmäßig darum zu kümmern. Mal fehlt die Zeit, mal wohnt man nicht in der Nähe und manchmal machen es die eigenen Kräfte einfach nicht mehr so mit, wie man es gerne hätte. Umso beruhigender ist es dann, wenn man weiß, dass so ein Ort in guten Händen ist und über das Jahr hinweg mit Sorgfalt begleitet wird.
Denn auch das gehört für mich dazu: Grabpflege ist nicht nur Arbeit mit Pflanzen. Es ist immer auch ein Stück Verantwortung, Vertrauen und Respekt.








