Auf der IGA 2027 in Gelsenkirchen wird es neben dem klassischen Wettbewerb „Grabgestaltung & Denkmal“ auch einen Sonderbeitrag geben, von dem ich euch erzählen möchte:
Auf dem Ausstellungsgelände wird eine jüdische Grabstelle entstehen. Federführend ist hier Steinmetz Christian Tröggen aus Moers, mit dem ich gut bekannt bin. Er hat sich für diesen besonderen Beitrag beworben und wird den Stein entwerfen sowie alles, was damit inhaltlich und gestalterisch verbunden ist, verantworten.
Es gibt Termine, bei denen man schon vorher weiß: Das wird spannend. So war es auch am 21.6.2026. Am Sonntag ging es für uns morgens früh bei bereits muckeligen Temperaturen nach Gelsenkirchen, ins Gemeindezentrum St. Laurentius, wo die Zulosung der Grabstellen und Grabsteine für den Ausstellungs- und Wettbewerbsteil „Grabgestaltung & Denkmal“ für die Internationale Gartenausstellung im kommenden Jahr stattfand.
Am 24.6.2026 war ein besonderer Tag für mich, meine Familie und auch für unsere Friedhofsgärtnerei.
Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Neukirchen-Vluyn hat mich als Unternehmer des Jahres 2026 ausgezeichnet. Und auch wenn ich sonst eher derjenige bin, der Gräber gestaltet, Pflanzen setzt, schneidet, zupft, pflegt, organisiert und im Hintergrund dafür sorgt, dass alles läuft, stand ich an diesem Tag tatsächlich einmal selbst im Mittelpunkt.
Heute gibt es wieder schöne Neuigkeiten von der Landesgartenschau Neuss: Unser Urnengrab im Bereich „Grabgestaltung & Denkmal“ hat bei der Bewertung der Sommerbepflanzung den 2. Platz erreicht.
Ein weiteres Wochenende auf der Landesgartenschau in Neuss liegt hinter uns– und auch diesmal war im Ausstellungsteil „Grabgestaltung & Denkmal“ wieder einiges los. Am 6. und 7. Juni durfte ich als Experte vor Ort erneut den Standdienst übernehmen und stand Besucherinnen und Besuchern als Ansprechpartner rund um Grabgestaltung, Bepflanzung und Friedhofsgärtnerei zur Verfügung.
Das Muttertagswochenende liegt hinter uns – und damit auch der erste offizielle „Standdienst” der Friedhofsgärtnerei Stückert auf der Landesgartenschau in Neuss. Und was soll ich sagen? Es war ein rundum schönes, gut besuchtes und sehr herzliches Wochenende mit vielen netten Begegnungen, guten Gesprächen, bekannten und neuen Gesichtern und jeder Menge Eindrücken, die ich erst einmal ein bisschen sortieren musste.
Der April hat sich in diesem Jahr von seiner schönsten Seite gezeigt. Die Tage wurden spürbar länger, die Temperaturen milder, und die Natur ist mit viel Kraft in die neue Saison gestartet. Überall wird es grüner, die ersten Blüten setzen Akzente – und die Lust, Garten, Balkon und natürlich Grabstätten neu zu bepflanzen, wächst.
Doch so einladend die Tage aktuell auch sind: Im Mai lohnt sich für gewöhnlich ein genauer Blick auf den Kalender.
Nach der Vorstellung unseres 3-stelligen Mustergrabs möchten wir heute auch unser zweites Mustergrab auf der Landesgartenschau Neuss 2026 ausführlicher zeigen: unser Urnengrab.
Nachdem die Landesgartenschau Neuss 2026 offiziell eröffnet ist und wir bereits erste Eindrücke vom Gelände und vom Entstehen unserer beiden Gräber gezeigt haben, möchten wir nun mit der ausführlichen Vorstellung unserer Mustergräber beginnen.
Den Anfang macht unser 3-stelliges Mustergrab, bei dem der Grabstein die Grundlage für die gesamte Gestaltung bildet. Die Stele wurde von Steinmetzin Cornelia Pastohr gestaltet und nimmt auf besondere Weise Bezug auf Neuss, seine Geschichte und seine markanten Orte.
Gestern wurde die Landesgartenschau Neuss 2026 feierlich eröffnet. Nach den vergangenen Tagen voller Schlepperei, Pflanzerei, Feinarbeit und Endspurt war das für uns natürlich ein richtig schöner Moment. Wenn aus vielen einzelnen Handgriffen, aus Pflanzen, Steinen, Ideen und jeder Menge Arbeit am Ende zwei fertige Grabgestaltungen werden, dann ist das schon etwas Besonderes.