Es ist Mitte Februar, die 5. Jahreszeit steuert auf ihren Höhepunkt zu und wir wünschen allen Jecken eine „superjeile Zick“!
Nach IPM und Super Bowl werfen schon die nächsten Highlights ihre Schatten voraus. Noch wollen wir nicht alles verraten – ein bisschen Spannung muss ja bleiben – aber so viel sei gesagt: 2026 hält für uns einige besondere Projekte bereit. Für den ein oder anderen von euch ist da bestimmt auch etwas Inspirierendes dabei.
Wer uns kennt oder uns hier schon etwas länger folgt, weiß: Wir lieben, was wir tun – und wir halten, auch als Team, an liebgewonnenen Traditionen fest. Dazu gehört ganz klar, den Super Bowl gemeinsam zu zelebrieren.
Es ist ein bisschen wie ein Gruß vom Murmeltier: Wie jedes Jahr waren wir auch diesmal wieder zu Besuch auf der IPM in Essen. Getreu dem Motto „Hab den Wagen vollgeladen“ haben sich am letzten Donnerstag im Januar Rebekka, Roland, Marvin, Felix und meine Wenigkeit auf den Weg gemacht.
Manche Wünsche begleiten einen über Jahrzehnte. Und manchmal braucht es einfach den richtigen Moment, damit sie in Erfüllung gehen. Als ich erfuhr, dass wir im Vorfeld der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Gartenbau Wesel am 22.1.2026 die Stender GmbH in Schermbeck besichtigen durften, wurde mir schnell klar: Damit kann ich jemandem eine ganz besondere Freude machen. Unserem Roland nämlich.
Ein junger Mann hatte einen Traum und er ging in einen Laden.
Hinter der Ladentheke sah er einen Engel stehen.
Erstaunt fragte er ihn: „Was verkaufen Sie?“
Der Engel gab ihm freundlich zur Antwort: „Alles, was sie wollen.“
Der junge Mann begann aufzuzählen: „Dann hätte ich gern, dass Ende aller Kriege in der Welt, bessere Bedingungen für Randgruppen der Gesellschaft, immer mehr Bereitschaft miteinander zu reden, Beseitigung der Elendsviertel in allen Erdteilen, Ausbildungsplätze und Perspektiven für junge Leute und… und… und.“
Da fiel ihm der Engel ins Wort: „Entschuldigen Sie, junger Mann. Sie haben mich falsch verstanden. Wir verkaufen keine Früchte – wir verkaufen nur den Samen.“
Ab Mitte Oktober beginnt für uns Friedhofsgärtner eine besondere Zeit: Nach und nach machen wir die uns anvertrauten Gräber winterfest und es beginnt auch die Saison der Tannengrünabdeckungen.
„Es nutzt ja alles nix“, sagen wir gern augenzwinkernd, wenn die Saison ruft – und vielleicht steckt in dem Satz schon ein Teil der Wahrheit. Denn das, was so schlicht aussieht, ist in Wirklichkeit eine der feinsten Arbeiten unseres Handwerks.
Manchmal erlebt man Situationen auf dem Friedhof, die einen kurz innehalten lassen – gerade dann, wenn wir uns in unserer täglichen Arbeit, mit unserem Werkzeug und mit Konzepten wie „Des Imkers Vermächtnis“ bemühen, nicht nur von und über Nachhaltigkeit und Biodiversität zu reden, sondern wirklich zu leben. Erst kürzlich hatten wir wieder so einen Moment.
Wir waren gerade dabei, ein Grab für die Herbstsaison vorzubereiten, als Rebekka beim Zupfen plötzlich etwas Hartes zwischen den Fingern hatte. Erst dachte sie an einen alten Kerzenrest. Aber nein: Es war ein kleines, abgesprungenes Plastikstück einer batteriebetriebenen LED-Grabkerze.
Manchmal entsteht aus einer Idee etwas, das größer wird, als man selbst geahnt hat.
Mein Wettbewerbsbeitrag „Des Imkers Vermächtnis – Ein heimisches Blütenfeld“ hat mich auch nach dem Bestmeisterwettbewerb, der im Rahmen der diesjährigen Messe „Friedhofstechnik 2025“ in Essen stattgefunden hat, nicht mehr losgelassen – und offenbar nicht nur mich.
Während der Herbst die Blätter allmählich goldig färbt, sorgen mein Team und ich dafür, dass die uns anvertrauten Gräber herbstlich bepflanzt und für den Winter vorbereitet werden. Oktober bedeutet für uns Hochsaison, denn neben der anstehenden kalten Jahreszeit gilt es auch, die Grabstellen mit Blick auf die Gedenktage im November herzurrichten: Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag, Volkstrauertag.
Heute hatten wir einen echten Gänsehaut-Moment: Ein Kunde aus dem Ruhrgebiet hat sich bedankt für die zuverlässige Grabpflege, die wir über viele Jahre für seine Familie übernehmen durften.